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25.09.2026, 12:40 Uhr — Erstveröffentlichung Bundesrat beschließt sächsischen Antrag zur Reduzierung von AusbildungsberufenDer Bundesrat hat heute (25. September) den sächsischen Entschließungsantrag »Reduzierung der Anzahl der anerkannten Ausbildungsberufe in der dualen Berufsausbildung« beschlossen. Der Bund wird damit von den Ländern aufgefordert, ein Gesetzgebungsverfahren zur Reduzierung der anerkannten Ausbildungsberufe sowie der Vielzahl von Fachrichtungen und Schwerpunkten in der dualen Berufsausbildung auf den Weg zu bringen. Kultusminister Conrad Clemens: »Deutschland hat zu viele Ausbildungsberufe. Die duale Ausbildung ist für viele Jugendliche kaum noch überschaubar. Auf Initiative Sachsens hat der Bundesrat heute eine Straffung des Angebots angestoßen. Damit erleichtern wir die Berufsauswahl und sorgen gleichzeitig für eine effizientere Beschulung an unseren Berufsschulen.« Aktuell gibt es in Deutschland 324 Ausbildungsberufe, zuzüglich 178 Fachrichtungen und 88 Schwerpunkten. Diese hohe Anzahl führt zu Unübersichtlichkeit in der dualen Berufsausbildung. Sowohl Ausbildungsinteressierten als auch Betrieben wird die Orientierung und passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen erschwert. Hintergrund: Auch im Koalitionsvertrag des Bundes wird festgehalten, dass die Bundesregierung sich dieser Thematik stellen und gemeinsam mit den Sozialpartnern die Aus- und Fortbildungsordnungen regelmäßig überprüfen und anpassen möchte. |
Bundesrat beschließt sächsischen Antrag zur Reduzierung von Ausbildungsberufen (Pressemitteilung SMK)
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